Anmeldung/Aufnahme

Wir nehmen Kinder ab 1,5 Jahren auf (Kleinkindergruppe).

Eine Anmeldung im Evangelischen Kindergarten Traunreut ist jederzeit möglich. Nach vorheriger Terminabsprache bekommen Sie gerne eine Hausführung.

Vor dem 1. Kindergartentag finden Infoveranstaltungen und Schnuppertage statt.
Die Eingewöhnungsphase gestalten wir mit Ihnen gemeinsam unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse Ihres Kindes.

Eingewöhnung neuer Kinder

Häufig ist es das erste Mal, dass sich ein Kind von seiner Familie jeden Tag für einige Stunden löst und eigene Wege in einer neuen Umgebung geht. Für Eltern, deren erstes Kind in den Kindergarten kommt, kann es eine neue Erfahrung sein, dass nun weitere Personen an der Erziehung ihres Kindes beteiligt sind. Diese gemeinsame Verantwortung erfordert nicht nur Akzeptanz, sondern auch ein Verhalten, das auf gegenseitige Offenheit und Abstimmung hin ausgerichtet ist. Für Kinder und Eltern ist die erste Zeit oft mit starken Gefühlen, nicht selten auch mit Stress verbunden.

Eingewöhnungsprozess in unserem Kindergarten

  • Informationsnachmittag
  • Aufnahmegespräch
  • Schnupperstunden
  • Der erste Tag
  • Die ersten Wochen
  • 1. Elterngespräch

Um den Übergang des Kindes vom Elternhaus in den Kindergarten so leicht wie möglich zu gestalten, bieten wir bereits im Frühjahr einen Informationsnachmittag an.

An diesem Nachmittag stellen wir unsere pädagogische Arbeit und die Eingewöhnungszeit vor. Außerdem haben die Eltern die Möglichkeit Fragen zu stellen, sie lernen die Mitarbeiter der Gruppe, die Räumlichkeiten und auch die anderen „neuen“ Kinder und Eltern kennen. Ein Termin für das Aufnahmegespräch und den 1. Kindergartentag wird ebenfalls ausgemacht.

Betreuungsvertrag, Kindergartenordnung, Buchungsbeleg, Abholberechtigung, Nachweis der letzten U-Untersuchung und ein Fragebogen über jedes Kind werden beim Aufnahmegespräch erklärt und gemeinsam ausgefüllt.

Damit sich das neue Kind einen Kindergartentag vorstellen kann, bieten wir zwei bis drei Schnupperstunden an. Mit Absprache der Gruppenerzieherin kann das Kind alleine oder mit Eltern jeweils eine Stunde am Vormittag in den Kindergarten kommen.

Am 1. Kindergartentag im September, nehmen wir wenn möglich immer nur zwei neue Kinder auf, so haben wir mehr Zeit für Eltern und das einzelne Kind.

Die Eingewöhnungszeit gestalten wir ganz individuell für jedes Kind. So kommt es vielleicht die ersten Tage nur eine Stunde in den Kindergarten, in der zweiten Woche 2 Stunden usw.

Wir führen für jedes Kind ein Eingewöhnungstagebuch.

Nach 8 bis 10 Wochen lädt die Gruppenerzieherin zu einem ersten Elterngespräch ein. Hierbei wird der Eingewöhnungsprozess aus Sicht der Eltern und der Erzieherin reflektiert.

Beim Übergang müssen alle Beteiligten, Kinder, Eltern und päd. Personal konstruktiv miteinander arbeiten, es werden folgende Ziele angestrebt:

Für das Kind:

  • Trennungsängste bewältigen und Spannungen aushalten, indem die noch anwesenden Eltern als sichere Basis genutzt werden.
  • Die neue Umgebung kennen zu lernen.
  • Gleichzeitiges Verarbeiten vieler neuer Eindrücke in relativ kurzer Zeit.
  • Das Kind muss sich die Besonderheiten der Gruppe (Regeln, Tagesablauf, Räume) zu eigen machen.
  • Eine Bindung und Beziehung zum Personal aufbauen.
  • Kontakte zu den einzelnen Kindern knüpfen, ausbauen und vertiefen.
  • Sich in eine bestehende Gruppe eingliedern, eine Position  in der Gruppe finden.
  • Sich auf einen neuen Tages- Wochen und Jahresablauf einstellen können.

Für die Eltern:

  • Positiv denken, „Ich bin Mutter und mein Kind besucht einen Kindergarten, was seiner Entwicklung förderlich ist“.
  • Sich erstmalig für längere Zeit vom Kind loslösen können.
  • Bereitschaft, neue Regeln und andere Kommunikationsstile zu akzeptieren.
  • Bereitschaft, die Erziehungsarbeit unseres Hauses mit zutragen und dem Kind im Übergangsprozess Unterstützung anzubieten.
  • Die Freude über Entwicklungsfortschritte und zunehmende Selbständigkeit des Kindes mit ihm zu teilen.
  • Eine vertrauensvolle Beziehung zum Personal aufzubauen und nicht als Konkurrenz zu betrachten.
  • Nicht nur das eigene Kind, sondern die Interessen und Bedürfnisse der Gruppe und der Einrichtung beachten.
  • Mit den unterschiedlichen  Anforderungen von Familie, Kindergarten und Beruf zurechtzukommen.

Für die Erzieher:

  • Bereitschaft, sich auf neue Kinder einzustellen und auf deren individuellen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Charaktere einzugehen.
  • Eltern über Einrichtung und den Verlauf der Eingewöhnung umfassend zu informieren.
  • Kinder bei der Trennung von den Eltern unterstützen und dabei behilflich sein, sich in neuer Umgebung einzugewöhnen.